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 Sascha Dormann

 
  24. Januar 2003 :

  Sascha Dormann ( Weltenbummler )   Per Autostop um den Globus

 
  Profil :
 
  Name: Dormann
  Vorname: Sascha
  Geburtsdatum: 2. November 1974
  Sternzeichen: Skorpion
  Geboren: in Sursee, Kanton Luzern
  Aufgewachsen: auch in Sursee
  In letzter Zeit: war ich auf Reisen, in Ostaustralien, im Zelt, in Sursee und in Zuerich
  Erlernter Beruf : Maurer
  Zur Zeit : bereite ich mich auf meine Diashow meiner Reise vor ( am 30. & 31. Januar )
  Ich bin: ein Weltenbummler
  In meiner Freizeit: bin ich gerne bei meiner Familie und bei meinen Freunden
  Mein Lebensmotto: Jeder Tag ist ein neues Leben !
  Eigene Website: www.Sascha-Dormann.ch
  Hier surfe ich ab und zu hin:
  1. www.Mammut.ch - mein Sponsor
  2. www.Yaks.ch - Yak Tsang Ling - Daniel Wismer aus Embd, Wallis
  3. www.BMF.ch - Bruno Manser Fonds - Verein fuer die Voelker des Regenwaldes

   Respekt und Toleranz fuereinander laesst die Welt erbluehen ! !

   Sascha Dormann war Gast  in der Sendung Aeschbacher  > Video 80 / 450 kbit/s (Real)

   Sascha Dormann war Gast  in der Sendung TalkTaeglich auf Tele Zueri  > Video (Flash)

   Sascha Dormann war Gast  in der Sendung Sommertalk auf Tele Zueri  > Video (Flash)

   Mein ganzer Stolz: Den Daumen hoch - Sascha Dormann im Migros Magazin 35 > PDF
 

 
  Lebenslauf :
 
   Sascha Dormann interessierte sich schon sehr frueh fuer das „Leben in der freien Natur“.
   Ob im Jungwachtlager, auf einem Bauernhof oder auf einer Alp, Hauptsache weg von der
   Stadt. Mit Freunden und Kollegen unternahm er zahlreiche Wanderungen und Velotouren.
   Der Rucksack und das Zelt wurden ihm immer vertrauter und das abendliche Lagerfeuer
   gehoerte nun schon zu seiner Vorstellung von einem wahrem Leben.
   So ging er im Alter von 17 Jahren nach Australien und reiste 8500 km per Autostop durch
   West- und Nordwestaustralien. Mit 24 Jahren Lebenserfahrung dachte er an die
   Moeglichkeit, die ganze Welt per Autostop zu umrunden. Nach seinem 25. Geburtstag
   packte er seine Sachen und traf die letzten Vorbereitungen. Im Januar des Jahres 2000
   stand er in Sursee neben die Autobahneinfahrt Richtung Suedwesten.
    Er hob seinen Daumen und das Abenteuer begann ... 
 
 
  Interview :
 
  1. Wie geht es dir momentan , wie fuehlst du dich ?
      Ich habe ein "kribbeln" in mir, denn ich gehe in einem Monat wieder auf grosse Tour.
      Zur Zeit bereite ich mich aber noch auf meinen Vortrag vor, der am 30. und 31. Januar
      im Kulturtreff 118 in Sursee stattfinden wird. Danach wird es wieder ein bisschen ruhiger.
      Ich freue aber jetzt schon auf die Reise und kann es kaum erwarten.

  2. Bist du zufrieden mit deiner momentanen Lage oder mit dir ?
      Ich bin sehr zufrieden. Ich habe in meiner Reisepause hier in der Schweiz meine
      Reisekasse wieder auffuellen koennen ( Gluehweinverkaeufer am Christkindmarkt im
      Hauptbahnhof Zuerich ) und bin somit bereit fuer die Reise. Ich bin zufrieden mit mir
      und mit meiner "Umwelt".

  3. Ist dein Leben so, wie du dir das als Kind vorgestellt oder gewuenscht hast ?
      Ich habe mir ziemlich viel vorgestellt als Kind. Ich habe mir dieses und jenes vorgestellt.
      Aber konkret weiss ich jetzt nicht mehr, was es genau war. Ich hatte so viele Ideen vom
      Leben als Erwachsener, diese Ideen habe ich irgendwie noch heute. Ich weiss es nicht.
      Als Erwachsener ist mein Leben genau so, wie ich es moechte, aber ob ich das als Kind
      schon so gewuenscht habe, weiss ich echt nicht mehr.

  4. Was war bis zum heutigen Tag dein gluecklichster Moment ?
      Jeden Tag an dem es mir gut geht und ich gesund bin ist ein gluecklicher Tag.
      Die Gesundheit ist das wichtigste ! Fuer meinen gluecklichsten Tag muss ich aber
      noch warten bis ich Vater bin ...

  5. Hast du Niederlagen, Rueckschlaege oder andere negative Sachen erlebt ?
      Ich habe schon Rueckschlaege erlebt. Ich habe schon Freunde verloren, ich musste
      in meiner Familie und unter meinen Kollegen schon den Tod beklagen. Ich war auch
      schon in Kriegslaendern. Das zieht einen ziemlich herunter, vor allem wenn man weiss,
      dass die Leute liebe Menschen waeren und trotzdem hat es Krieg. Auch die Nachrichten,
      die man in den Medien hoert und sieht, ziehen mich immer wieder herunter. Ich denke,
      dass das nicht nur mir so geht. Die meisten negativen Erlebnisse kann man aber
      verarbeiten und irgendwann einmal wieder durch schoene Erlebnisse aufpolieren.

  6. Was hast du fuer Erinnerungen an deine Kindheit und deine Schulzeit ?
      Ich habe eine sehr schoene Kindheit gehabt, sie war sehr lebhaft. Ich bin in einem
      tollen Quartier ( Neufeld ) aufgewachsen und hatte viel Spass mit meinen Kollegen, die
      ich auch heute noch treffe. Ich war sehr viel draussen in der Natur. Die Schulzeit war
      zwar schoen, was die vielen Kollegen angeht. Mit der Schule selber hatte ich aber eher
      Muehe, denn ich sass einfach nicht gerne ruhig ein einem Klassenzimmer. Ich wurde
      unruhig und wollte eigentlich viel lieber draussen sein. So haben mich meine Lehrer
      halt ab und zu vor die Tuere setzten muessen. Ich hoffe, dass meine Kinder auch einmal
      so eine schoene und tolle Kindheit haben werden, wie ich diese hatte.

  7. Hast du ein Musikinstrument zu spielen gelernt ?
      Ja, ich war in der Tambourenschule und habe dort Trommeln gelernt. Zuhause musste
      ich dann aber auf einem sogenannten "Boeckli" ueben, damit meine Nachbarn nicht 
      sauer wurden. Spaeter spielte ich dann Schlagzeug in einer Band. Wir spielten sehr
      harten Rock, welchen man als "Speedmetal" bezeichnet. Auf meiner Reise habe ich
      jetzt eine Bambusfloete dabei. Wenn ich in ein neues Dorf komme, spiele ich auf der
      Floete, um das Eis zu schmelzen und um Kontakt aufzubauen. Vor allem die Kinder des
      Dorfes kommen sofort zu mir und freuen sich riesig, was dann auch mich freut.

  8. Wie war die Zeit als Teenager und als junger Erwachsener ?
      Die Zeit als junger Erwachsener war sehr rabiat. Ich war viel auf der Strasse mit meinen
      Kollegen unterwegs und fuhr mit meinem "Toeffli" ( Moped ) umher. Ich war auch viel in
      sogenannten "Beizen" ( Stammtisch-Restaurant ), Bars und Pubs, wo ich viel Bier trank.
      Ich war halt ein kleiner Rocker mit langen Haaren und einem richtigen "Toeffli" unter 
      dem Hintern. Meine Zeit als Teenager moechte ich nicht missen. Ich habe aber auch
      viel daraus gelernt, und wuerde heute einiges nicht mehr so machen. Mir hat es gefallen.

  9. Warst du in Vereinen oder Gruppen ?
      Ich war circa 13 Jahre in der Jungwacht Sursee und war auch Leiter. Es hat mir gut
      gefallen, doch die Zeit wurde halt immer knapper, so dass ich dies in meiner Lehre
      aufgeben musste. Danach war ich noch in einem Unihockey-Verein. Musikalisch bin
      ich dann einer "Guggenmusik" ( Fasnachtsmusik )  beigetreten. Ich habe in Schenkon
      4 bis 5 Jahre Schlagzeug gespielt. Da ich mich jetzt aber kaum mehr in der Schweiz
      aufhalte, bin ich ueberall ausgetreten.

10. Hast du die Rekrutenschule besucht ? Wenn ja, wie waren deine Erfahrungen ?
      Ja, ich habe in Wangen an der Aare die Militaerschule besucht und hatte eine gute Zeit.
      Mein damaliges Ziel war die internationale Katastrophenhilfe, im speziellen die Hilfe
      bei Erdbeben. Ich habe damals sogar weitergemacht und wurde Korporal, um meine
      Chancen zu erhoehen bei den Internationalen aufgenommen zu werden. Leider habe
      ich aber ein paar negative Erfahrungen gemacht und mich danach enttaeuscht von
      meinem  Ziel abgewendet. 

11. Wann hattest du Idee zur Weltreise und was war der Ausloeser ?
      Mir wurde es hier in der Schweiz einfach irgendwie zu eng. Vor circa vier Jahren hatte
      ich so ein Unwohlbefinden. Ich brauchte einfach Platz um mich herum, so wie schon
      frueher als ich nach Australien ging. Ich sagte zu mir selber: "Sascha, du bist noch jung,
      du solltest doch jetzt noch irgendwas unternehmen !"

12. Wann und warum hast du dann beschlossen, es auch wirklich zu machen ?
      Ein richtiges Schluesselerlebnis hatte ich nicht. Ich hatte einfach diese Idee per
      Autostop um die Welt zu reisen. Doch Autostop kann man nur als junger Mensch machen.
      Sobald du ueber 30 Jahre alt bist, denken die Leute sofort "Mit dem stimmt doch sicher
      irgendetwas nicht. Er ist so alt und hat trotzdem kein Auto. Der hat bestimmt Probleme".
      Also wollte ich so schnell wie moeglich meine Reise antreten sozusagen unter Zeitdruck.

13. Wann war der Start deiner Weltreise und wie ist es dir die ersten Wochen ergangen ?
      Der Start war im Januar 2000 an einem wunderschoenen Wintertag. Ich stand in Sursee
      neben die Autobahneinfahrt. Kurz darauf nahm mich auch schon jemand mit. Als erstes
      ging es Richtung Bern, wo ich meine erste Nacht der Reise bei meiner Freundin 
      verbrachte. Am zweiten Tag fuhr ich ueber Genf nach Frankreich. Leider wusste ich
      damals noch nicht, was man so alles mitzunehmen braucht und war deshalb auch
      ziemlich nervoes. Gefallen hat es mir von Anfang an, vor allem als ich dann den
      Fruehling so richtig erleben und geniessen konnte.

14. Was waren die ersten grossen Probleme und wann kamen diese ?
       Die ersten groesseren Probleme kamen in Marokko. Ich haette ein Visum fuer
       Mauretanien gebraucht. Doch leider wollten sie mich nicht in ihr Land hereinlassen
       und verweigerten das Visum. Dies war auch bei anderen Staaten ein grosses Problem.
       Aber mit viel diskutieren, bitten und betteln war man dann doch dazu bereit.

15. Hast du jemals ueber einen Abbruch der Reise nachgedacht ?
      Nein ! Noch nie !

16. Wie hast du die fremden Menschen und Kulturen erlebt ?
      Sehr schoen ! Sehr interessant ! Unglaublich freundlich und lieb ! Ich hatte in Senegal
      ein paar Schwierigkeiten weil alle Schwarz waren. Fuer mich sahen fast alle gleich aus.
      Ich konnte sie einfach nicht auseinander halten und wusste nicht, ob ich den Mann
      schon am Tag zuvor getroffen habe. Das hat sich aber nach kurzer Zeit gelegt, und
      ich sah die Unterschiede immer deutlicher. Ich durfte immer ueberall mitmachen,
      sei dies bei einem Fest, in einer Kirche oder einer Voodoo Zeremonie. Die Menschen
      jeder Kultur waren sehr offen und sehr freundlich. 

17. Wie sind sie mit dir umgegangen ?
      Meistens gut. Die Ausnahmen waren teilweise die Behoerden und das Militaer.
      Ich wurde inhaftiert und beschuldigt, Informationen ueber das Land  zu sammeln.
      Einmal bedrohte mich jemand mit einem Messer und einmal wurde mir meine Kamera
      gestohlen. Ansonsten hatte ich nie Probleme mit jemandem. Ich treffe anscheinend nur
      gute Leute. Natuerlich gebe ich mich als Gast auch sehr freundlich, um nicht Probleme
      zu provozieren.

18. Hattest du einmal Probleme wegen deinem Aussehen, Einstellung oder Religion ?
      Nein, eigentlich nie ! Jemand wollte mich einmal zum Islam bekehren. Er hat sich
      wirklich maechtig ins Zeug gelegt und sich dabei wahrscheinlich selbst uebertroffen.
      Ich passe mich und mein Aussehen soweit es geht dem Land und der Kultur an.
      Zum Beispiel in Marokko hat mich jeder als Einheimischer angesprochen, nie jemand
      als Tourist. In Schwarzafrika ging das natuerlich nicht mehr so einfach. Ich war oft der
      einzige Weisse und fiel deshalb auf wie ein "bunter Hund". Ich gehoerte aber immer
      schnell zur Gemeinschaft, da ich mich sehr fuer sie interessierte. Das ist das "A und O"
      beim reisen: Interesse zeigen, vor allem fuer die Kultur und die Sprache, und mitmachen,
      bei allen verschiedenen Sachen, die sie halt auch machen. Dann kannst du jede Farbe
      an deinem Koerper haben, du wirst automatisch einer von ihnen !

19. Hast du unterwegs auch Freunde gefunden ? die eventuell  mit dir mitgereist sind ?
      Beim Autostop habe ich viele Leute kennengelernt und viele Interessante Gespraeche
      gehabt. Ich wurde viel eingeladen und war bei ihnen im Haus oder im Garten. Ich durfte
      bei ihnen auch essen und musste den Nachwuchs bestaunen, was ich gerne tat.
      Andere Reisende habe ich auch getroffen. Zentralafrika durchreiste ich mit einem
      Japaner namens Kuma, der ein sehr guter Freund wurde. In Indien reiste ich mit Claudia.
      Durch Malaysia und Singapur reiste ich mit Nick, einem jungen Mann aus England.

20. Hast du mit den gefundenen Freunden noch Kontakt ?
      Teilweise schon. Das Problem ist nur, dass mir das Adressbuch zusammen mit der
      Kamera gestohlen wurde. Somit sind die vielen Adressen von Afrika und Asien verloren.
      Mit ein paar spezielle Leuten habe ich aber noch Kontakt. Zum Beispiel mit einem Mann 
      aus Ghana: Wir wollen einander Kleider schicken und somit kleine Geschaefte machen.
      Bei so vielen Leuten, die ich getroffen habe, geht halt manchmal der einzelne unter. Mann
      nimmt sich viel vor, doch es bleibt dann nur beim Vorsatz und man schreibt sich nicht.

21. Was waren die schoenen Momente und Erlebnisse ?
      Dass ich so oft und auch gerne mitgenommen wurde. Sich als Teil der Welt zu fuehlen.
      Einen so grossen Kontinent wie zum Beispiel Afrika von oben bis unten durchreist zu
      haben. In Kapstadt schossen mir Traenen in die Augen, Traenen voller Glueck und stolz,
      soviel erreicht zu haben und soweit gekommen zu sein. 

22. Hast du die Filme gesehen, bei denen du als Darsteller in Bollywood gearbeitet hast ?
      Nein, bis jetzt leider noch nicht. Bollywood in Indien ist die groesste Filmmetropole der
      Welt. Diese Filmindustrie produziert mehr Filme als das bekannte Hollywood in Amerika.
      Dort braucht man immer wieder Darsteller mit westlichem Aussehen. So dauerte es
      nicht lange, bis ich angefragt wurde, bei zwei indischen Filmen mitzuwirken. Es machte
      grossen Spass und war fuer mich auch finanziell sehr interessant. Ich waere aber froh,
      wenn ich die Filme einmal kaufen koennte. Falls jemand Zugang zu indischen Filmen
      hat: sie heissen Sai Baba und Ajanabee the stranger . Bitte meldet euch bei mir !

23. Wuerdest du die nicht immer einfache Reise noch einmal machen ?
      Nein, nicht mehr per Autostop. Mann muss jung sein und man braucht einfach sehr
      viel Zeit. Vielleicht mit einem Ultraleichtflugzeug, mit einem Auto, einem Motorrad oder
      einem Fahrrad. Das wuerde mich schon noch reizen. Aber nicht mehr per Autostop.
      Davon habe ich nach Beendigung meiner Weltreise sicher genug. Ich will halt etwas
      neues und anderes machen. 

24. Kann man deine Weltreise und Erlebnisse irgendwann mal als Buch kaufen ?
      Das koennte ich mir durchaus vorstellen. Nur braeuchte ich einen Ghostwriter ( jemand,
      der fuer mich schreibt ). Ich schreibe einfach zu schlecht, finde ich. Die Leute loben mich
      zwar, aber ich bin mit mir doch nicht ganz zufrieden. "Stoff" fuer ein Buch haette ich sicher.
      Wenn ich jemanden finde, der meine Erzaehlungen in Buchform bringen kann, dann
      werde ich dies auch machen.

25. Was denkst du ueber die Schweiz ?
      Meine Meinung ueber die Schweiz aendert sich immer wieder. Ich komme halt viel rum,
      und habe auch schon viel gesehen. Die Schweiz ist schoen und ich komme sehr gerne
      in die Schweiz zurueck. Ich liebe die Natur in der Schweiz, sie ist traumhaft schoen !
      Auch die Berge moechte ich nicht missen oder das Trinkwasser. Ausser vielleicht in
      Oesterreich, kann man nirgends das Wasser aus der Leitung trinken, in keinem Land
      ausser der Schweiz. Es schmeckt sonst ueberall nach Chlor, als ob man aus einem
      Hallenbad trinken wuerde. Das schaetze ich sehr, was wohl die wenigsten machen !
 
      Aber : "Herr und Frau Schweizer" sind einfach zu streng mit sich selber ! Ich habe im
      Dezember 2002 im Hauptbahnhof Zuerich Gluehwein verkauft. Dort habe ich sehr viele
      Leute gesehen. Vielen Schweizern geht es doch eigentlich gut, vor allem im Vergleich zu
      anderen. Sie verdienen nicht schlecht und ihnen stehen alle Moeglichkeiten offen. Doch
      anstatt sich zu freuen, machen viele einen schlechten Eindruck. Schade, dass man so
      viele grimmige Gesichter sieht, das sollte sich wirklich aendern!

26. Was machst du als naechstes ? Wie sehen deine Plaene aus ?
      Als erstes kommt jetzt wie gesagt mein Vortrag. Danach bin ich in den schweizer Alpen.
      Nach einer kleinen Verabschiedungstour fliege ich wieder zurueck nach Australien, wo
      ich in Sydney meine Weltreise fortsetzen werde. Nachdem ich bis jetzt Afrika, Asien und
      Australien bereist habe, folgt nun die zweite Haelfte meiner Reise. Als naechstes
      kommt dann Suedamerika, Nordamerika und Russland, von wo ich auch wieder in die
      Schweiz kommen werde.
      In der Schweiz moechte ich dann gerne eine Reisefirma gruenden, welche mit Autos
      durch die Sahara und Nordwestafrika reist.

27. Was sind deine Ziele ? Was moechtest du in deinem Leben noch alles erreichen ?
      Wenn ich einmal sterben sollte, moechte ich zurueckschauen, und sagen koennen:
      "Doch, ich hatte ein gutes Leben, ich bin zufrieden damit !"  Ich moechte mit offenen
       Haenden gehen koennen. Ich plane nicht, wie viel Geld ich auf meinem Bankkonto haben
       werde oder wie viele Kinder  ich moechte. Hauptsache, ich bin mit meinen Mitmenschen
       und mit meiner Umwelt immer aufrichtig und freundlich umgegangen. Das ist  mein Ziel.

28. Wo stehst du in 10 Jahren ? Was hast du dann alles gemacht und erreicht ?
      In 10 Jahren werde ich ein fetter Weltenbummler sein. Ich habe dann ueber 110 Laender
      bereist ! Aus meinen gewonnenen Erfahrungen moechte ich einen Nutzen ziehen, und
      wie gesagt eine Reisefirma haben. Ein Abenteurer werde ich also immer noch sein. Aber
      vielleicht mit einem ganz kleinen bisschen mehr Luxus. Wenn dann noch ein paar kleine
      froehliche Kinder um mich herumtanzen bin ich mehr als zufrieden.
      Hat es im schoenen Entlebuch noch Platz fuer ein Blockhaus ?
      Wenn wir uns in 10 Jahren wieder treffen, kann ich es dir ja dann sagen ...
 
      Zum Schluss :
      Die momentane Weltsituation sieht ja nicht gerade rosig aus. Deshalb meine bitte :
      "Schaut gut zur Welt und zueinander ! Tragt Sorge und habt Respekt !
      Denkt nicht nur an die naechsten hundert Jahre, denkt an die naechsten Tausenden !
      Nur so haben es unsere Nachkommen auch noch schoen hier auf dieser Erde !"
      Falls ihr mich irgendeinmal neben der Strasse mit dem Daumen nach oben stehen seht,
      dann nehmt mich doch mit ! Ich bin immer froh, wenn ich einen "Lift" finde.  DANKE !
 
 
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